Die Reitanlage


Wir haben im Jahr 2007 die etwas heruntergekommene Anlage erworben und sie anschließend in einer ca 1,5 Jahre anhaltenden Umbauphase renoviert.



Das alte Bauernhaus wurde ca. 1860 erbaut und 1976 renoviert. 





Die wichtigsten Veränderungen, die wir vorgenommen haben, beschränken sich auf die Auffahrt und den kleinen Vorgarten. 






Der 'Reitplatz' war zur Zeit der Übernahme nicht das, was man sich unter einem modernen Reitplatz vorstellt. Die Tretschicht bestand aus Teerfräsgut, welches bekanntlich sehr gut verdichtet und so zu einem betonähnlichen Untergrund wurde, den man zum Reiten nicht gebrauchen konnte.



Die Umrandung bestand aus teilweise kaputten Plastikpfeilern mit Koppelband. 





Wir haben im Zuge der Erneuerungen eine komplett neue, drainierende Unterkonstruktion geschaffen und einen hochmodernen Sand/Textilmisch-Boden als Tretschicht ausgebracht. Der Boden ist nach den größten Regengüssen immer noch gut reitbar und hat schon so manchen Turnierteilnehmer verblüfft.


Das Stüberl wurde im Jahr 2000 gebaut und bestand so bereits zum Zeitpunkt des Kaufs. Jedoch fehlte es der Terrasse mächtig an Charme.





Ein aus spanischen Bruchfließen gelegter Terrassenboden, eine höher gelegene Sonnenterasse und ein paar Blumenbeete und Pflanztöpfe später ist aus unserem Stüberl ein echtes Schmuckstück geworden.




Der Zustand der Böden war auch in den Hallen nicht besser. Der Boden des Hofs, wie man auf dem nebenstehenden Bild sieht, bestand aus zwei Betonplatten, die bei Regen in ihrer Mitte den kleinen Schwaiger Sturzbach bildeten. 

Der Hof wurde mit einem bunten und raffiniert gelegten Pflaster ausgelegt, so dass man sauberen Fußes zu den Ställen gelangt. Gegen den Schwaiger Sturzbach wurde ein umfangreiches Kanal und Abwasserauffang- System installiert, wodurch mit dem Regenwasser neben den Blumen auch die Hallen und der Reitplatz bewässert werden können.


Die neue schwebende Bande in der kleinen Halle hat mein Vater mit einem Freund der Familie selbst gebaut. Die Tretschicht wurde auch hier erneuert und -wie es in einer Longier- und Bewegungshalle üblich ist- mit einem Sand- und Holzschnitzelboden versehen.


 

Der hintere Teil des Gebäudes beherbergte 12 kleine, dunkle und niedrige Boxen. Zudem zog sich die aus Zeiten der Rinderhaltung stammende Entmistungsrinne, nur mit Holzbohlen abgedeckt, durch den Stall. Die gelegentlich einbrechenden Holzbohlen störten das harmonische Leben der darunter hausenden Ratten empfindlich.


Die bereits bestehenden 8 Boxen im vorderen Bereich haben wir durch moderne und helle feuerverzinkte Elemente mit Bankirai-Holz renoviert. In allen Boxen und in der Stallgasse wurde ein moderner Gummiboden verlegt.

Aus 12 mach 7 war das Motto im hinteren Bereich des Gebäudes. Die Rattenvilla wurde mit Beton ausgegossen und es entstand eine schöne geräumige Sattelkammer.


Den Holzanbau haben wir ebenfalls abgerissen und erneuert da die Balken leider durch eindringendes Wasser nicht mehr tragfähig waren. In der linken Seite entstand so eine beheizte Sattelkammer und in der rechten Seite ein Büro.




Das Fahrsilo mit den 5 angebauten Außenboxen war eine sehr große Baustelle. Zum Einen wurde die Mittelwand des Fahrsilos entfernt. Das Dach wurde mit einer Unterbalkenkonstruktion unterstützt. 


Im vorderen Bereich wurden drei Garagenplätze gebaut, die bei Bedarf als Tanzfläche oder Bühne umfunktioniert werden können. In der Halle selbst ist eine Werkbank und Platz für alle Traktoren.






Ungepflastert und sehr dunkel, so sah es bei Übernahme aus.




Die 5 Außenboxen wurden grundgereinigt und erhielten dadurch eine deutlich freundlichere Front.





2003 wurde eine überdachte Führanlage gebaut.






Wir haben den Betonboden auch hier mit Gummimatten ausgelegt und das Fundament mit einer wasserableitenden Steinschicht vor eventuellem Zerfall geschützt. Selbstverständlich haben wir bis hier hin gepflastert und vor der Führanlage Rasengittersteine ausgelegt.




Die 10 wunderschönen Paddockboxen haben wir erhalten.






Die Umrandung haben wir erneuert und im Zuge dessen die Paddocks etwas vergrößert. In allen Paddocks wurden Plastikrasengitter ausgelegt und mit Sand verfüllt.



Auch in den Boxen im Paddockstall haben wir Gummimatten ausgelegt, damit die Pferde speziell im Winter nicht auf dem harten und kalten Betonboden stehen müssen.  




Auch in dieser Halle haben wir den Boden ausgewechselt und durch ein Sand/Textilboden ersetzt.




 Zum Zeitpunkt des Kaufs gab es nur ein Sandpaddock hinter der kleinen Halle als Auslauf für die Pferde.





Wir haben daraus zwei gemacht, sie mit Holz eingezäunt und auch hier Plastikrasengitter ausgelegt.





Hinter der großen Halle haben wir dann nochmal sechs Sandpaddocks aufgeschüttet und ebenso mit Plastikrasengitter und hohen Holz-zäunen ausgestattet .




Das Pferdelaufband haben wir bei unserem Einzug mitgebracht. 



Ganz aktuell sind wir mit dem Umbau dieses Stalltraktes beschäftigt. Lasst euch überraschen wie es dann später aussieht, das Paradies für Ponys, Enten und Gänse.